20 Jahre Förderungsverein der Primärbanken 
Primärbanken-Frühjahrstagung 28./29. März 2012

Genossenschaft kommt von Genosse
Genosse kommt Sozius – das heißt Begleiter!
Pater Anselm Grün

Gemeinsam mit den Ehrengästen, Gästen und Referenten unserer Tagung konnten wir einen schönen Jubiläumsabend anläßlich 20 Jahre Förderungsverein erleben.

Pater Anselm Grün begleitete unseren Jubiläumsabend. In seinem Beitrag „Führen mit Werten“ beschrieb er Werte, die unser Leben wertvoll machen – sie sind Voraussetzung für ein menschliches Miteinander. Werte dienen der Gesundheit und dem Glück des Menschen und der menschlichen Gesellschaft.„Trauen wir uns zu einem Engagement der Nachhaltigkeit mit gelebten Werten und orientieren wir uns nicht am Trend, an dem, was üblich ist. Handeln wir SELBSTbestimmt und nicht fremdbestimmt! Ein Unternehmen, das Werte lebt, bleibt gesund!“

Nach dem Vortrag von Pater Anselm Grün klang der Abend mit wunderschöner Musikbegleitung aus.

Die Primärbanken-Frühjahrstagung am 19. März
eröffnete Obmann Josef Stampfer mit einem Rückblick und Zukunftsaussichten für Primärbanken. Ronald Barazon, Begleiter und Mahner seit der ersten Stunde, sprach über „Die kostbare Selbständigkeit“. Ihn kennen und schätzen wir für seine Wachsamkeit gegenüber Fehlentwicklungen und seinem Talent, die Dinge auf den Punkt zu bringen. In seinem Buch „Kampf dem Kapitalismus“ hat er, lange vor der Wirtschaftskrise, dringend notwendige Korrekturen unseres Wirtschaftssystems angesprochen.

Prof. Dr. Jutta Rump sprach in ihrem Vortrag „Arbeiten um zu leben oder doch umgekehrt?“ den Umbruch in unserer Gesellschaft an. Die Konsequenzen betreffen uns alle – sowohl im Arbeitsleben als auch in der Gestaltung unserer Freizeit. In Bewegung und gleichzeitig in Balance bleiben. Nicht mehr aber auch nicht weniger!
„In Balance bleiben! Die Arbeitsplätze sind mehr und mehr durch Verdichtung, Beschleunigung, Komplexität gekennzeichnet. Nicht selten entsteht der Eindruck „Hamster im Rad“ zu sein. Die Mitarbeiter dazu zu unterstützen in Balance zu bleiben wird zu einem wichtigen Handlungsfeld.“

Mag. Robert Keisler leitete mit seinen Ausführungen zur aktuellen Entwicklung der Banken zu einer sehr lebendigen und interessanten Podiumsdiskussion über.

Prof. Dr. Klaus Linneweh wünschte uns mit seinem Vortrag: am Nachmittag MUßE! „Balance statt Burn-out“ ein Thema das viele von uns betrifft. Muße war früher ein Statussymbol. Wer etwas galt, hatte Zeit zum Nachdenken. Heute ist Muße teilweise ein Makel geworden. Wer etwas gilt, hat keine Zeit. In seinem Vortrag vermittelte er neue Ideen wie wir unsere Balance im Zusammenspiel der unterschiedlichen Lebensbereiche halten können.

Ein DANKE an alle, die mit ihrem Besuch und ihren Vorträgen zum Gelingen unserer Jubiläumstagung 2012 beigetragen haben!